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    <title>Esther Dischereit</title>
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    <description>Title: Esther Dischereit
Authors: Günther, Petra; Dautel, Katrin
Abstract: Dieser Bio-bibliografische Lexikoneintrag gibt einen umfassenden Überblick über das literarische und künstlerische Schaffen von Esther Dischereit (geb. 1952). Der Text beleuchtet ihr vielseitiges Werk, das Prosa, Lyrik, Hörspiele, Libretti sowie Klang- und Textinstallationen umfasst. Zentrale Themen ihrer Arbeiten sind die Auseinandersetzung mit deutsch-jüdischer Identität, die vererbtes Traumata der Shoah, die Konfrontation der Nachkriegsgeneration mit den gesellschaftlichen und institutionellen Kontinuitäten des Nationalsozialismus sowie künstlerische Reaktionen auf rechtsextreme und antisemitische Gewalt (wie die NSU-Morde oder das Attentat von Halle). Neben einer detaillierten Werkanalyse bietet der Beitrag ein vollständiges Primär- sowie ein Sekundärliteraturverzeichnis.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Mensch und Natur in Rainer Maria Rilkes Nordsee-Gedicht "Die Insel"</title>
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    <description>Title: Mensch und Natur in Rainer Maria Rilkes Nordsee-Gedicht "Die Insel"
Authors: Dautel, Katrin
Abstract: Der Beitrag analysiert Rainer Maria Rilkes dreiteiliges Gedicht Die Insel, veröffentlicht in der Sammlung Neue Gedichte (1907), aus ökokritischer Perspektive. Die Insel fungiert im Gedicht weniger als Symbol der Abgeschiedenheit oder Utopie, sondern vielmehr als konkreter Lebensraum, in dem das Verhältnis zwischen Mensch und Natur erfahrbar wird. Im Zentrum stehen die Inselbewohner innen, deren Alltag und Wahrnehmung die Spannungen zwischen natürlichen Prozessen und kultureller Ordnung reflektieren. Die Analyse macht deutlich, dass das Gedicht zentrale Konzepte der Ökokritik thematisiert, etwa die Kritik am Anthropozentrismus und die Anerkennung nicht-menschlicher Akteure. Natur erscheint nicht als bloße Kulisse oder Gegenüber des Menschen, sondern als eigenständig wirkmächtige Kraft. Das Verhältnis zwischen den Inselbewohner innen und ihrer Umwelt ist von Beobachtung, Verunsicherung und einem vorsichtigen Respekt geprägt. Die Darstellung betont ein dynamisches Wechselverhältnis, in dem kulturelle Deutungen und natürliche Prozesse miteinander verwoben sind. Die Insel wird so zu einem Ort ökologischer Reflexion, an dem das Gedicht die Bedingungen für ein anderes, weniger dominantes Verhältnis des Menschen zur Umwelt imaginiert.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://www.um.edu.mt/library/oar/handle/123456789/139078">
    <title>Shifting boundaries : objects, narratives and nonhuman entities as a means towards agency in narratives on child abuse and neglect</title>
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    <description>Title: Shifting boundaries : objects, narratives and nonhuman entities as a means towards agency in narratives on child abuse and neglect
Authors: Brockdorff, Daniela; Dautel, Katrin
Abstract: This chapter explores how narratives of child abuse and neglect in literature engage with the concept of child agency. Brockdorff and Dautel argue that family ecologies, objects, and nonhuman entities play a crucial role in empowering or disempowering children as active citizens. Through close readings of Alexia Casale’s The Bone Dragon and Birgit Vanderbeke’s Ich freue mich, dass ich geboren bin, the chapter illustrates how abused children negotiate agency by interacting with objects, narratives, and imaginative constructs such as alter egos or fantastical creatures. These interactions enable spatial and temporal shifts that allow children to distance themselves from trauma and reimagine their roles within family and society. The authors situate these literary examples within broader theoretical frameworks of relational and sociomaterial agency, highlighting literature’s capacity to foreground children’s voices, challenge critical silences around abuse, and expand understandings of child citizenship.</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Literarische Debüts revisited. Ästhetiken - Konstellationen – Diskurse</title>
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    <description>Title: Literarische Debüts revisited. Ästhetiken - Konstellationen – Diskurse
Authors: Dautel, Katrin; Hilmes, Carola; Pohl, Peter C.
Abstract: Im Januar 1891 beginnt in der Zeitschri- Deutsche Dichtung eine Artikelserie. Verantwortlich für Die Geschichte meines Erstlingswerks zeichnet der Publizist und Schri-steller Karl Emil Franzos. Die Reihe läu- bis 1894 und enthält Selbstaussagen zum literarischen Debüt von einigen heute noch bekannten Autorinnen und Autoren wie Marie von Ebner-Eschenbach oder Teodor Fontane. Viele Beitragende sind jedoch, entgegen der Annahmen des Herausgebers, mittlerweile in Vergessenheit geraten. Ein Jahr nach Abschluss der Serie verö/entlicht Franzos in dem Buch Die Geschichte des Erstlingswerks. Selbstbiographische Aufsätze die meisten Aufsätze erneut. Der Band enthält neben neu angefragten Texten von Schri-stellerinnen und Schri-stellern theoretische Ausführungen zum Erstlingswerk. Sie basieren auf der im Dezember 1890 geschriebenen kurzen Vorbemerkung, die Franzos dem ersten Selbstzeugnis (Conrad Ferdinand Meyers Äußerungen zu Huttens letzte Tage) vorausschickte. Die ausführlicheren Erwägungen stellen den Anfang der Forschungsgeschichte des deutschsprachigen Debüts dar – und finden sich zugleich in den Gegenstandsbereich verstrickt: Zum einen gibt es hier eine zeittypische Definition des Debüts mit Rekursen auf Genieästhetik und Positivismus, zum anderen grenzt sich Franzos von einem Konkurrenzprodukt ab, indem er den Primat seiner Aktivität anhand der Entstehungsgeschichte des Bandes begründet.</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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