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    <dc:date>2026-09-07T11:27:32Z</dc:date>
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    <title>Esther Dischereit</title>
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    <description>Title: Esther Dischereit
Authors: Günther, Petra; Dautel, Katrin
Abstract: Dieser Bio-bibliografische Lexikoneintrag gibt einen umfassenden Überblick über das literarische und künstlerische Schaffen von Esther Dischereit (geb. 1952). Der Text beleuchtet ihr vielseitiges Werk, das Prosa, Lyrik, Hörspiele, Libretti sowie Klang- und Textinstallationen umfasst. Zentrale Themen ihrer Arbeiten sind die Auseinandersetzung mit deutsch-jüdischer Identität, die vererbtes Traumata der Shoah, die Konfrontation der Nachkriegsgeneration mit den gesellschaftlichen und institutionellen Kontinuitäten des Nationalsozialismus sowie künstlerische Reaktionen auf rechtsextreme und antisemitische Gewalt (wie die NSU-Morde oder das Attentat von Halle). Neben einer detaillierten Werkanalyse bietet der Beitrag ein vollständiges Primär- sowie ein Sekundärliteraturverzeichnis.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Mensch und Natur in Rainer Maria Rilkes Nordsee-Gedicht "Die Insel"</title>
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    <description>Title: Mensch und Natur in Rainer Maria Rilkes Nordsee-Gedicht "Die Insel"
Authors: Dautel, Katrin
Abstract: Der Beitrag analysiert Rainer Maria Rilkes dreiteiliges Gedicht Die Insel, veröffentlicht in der Sammlung Neue Gedichte (1907), aus ökokritischer Perspektive. Die Insel fungiert im Gedicht weniger als Symbol der Abgeschiedenheit oder Utopie, sondern vielmehr als konkreter Lebensraum, in dem das Verhältnis zwischen Mensch und Natur erfahrbar wird. Im Zentrum stehen die Inselbewohner innen, deren Alltag und Wahrnehmung die Spannungen zwischen natürlichen Prozessen und kultureller Ordnung reflektieren. Die Analyse macht deutlich, dass das Gedicht zentrale Konzepte der Ökokritik thematisiert, etwa die Kritik am Anthropozentrismus und die Anerkennung nicht-menschlicher Akteure. Natur erscheint nicht als bloße Kulisse oder Gegenüber des Menschen, sondern als eigenständig wirkmächtige Kraft. Das Verhältnis zwischen den Inselbewohner innen und ihrer Umwelt ist von Beobachtung, Verunsicherung und einem vorsichtigen Respekt geprägt. Die Darstellung betont ein dynamisches Wechselverhältnis, in dem kulturelle Deutungen und natürliche Prozesse miteinander verwoben sind. Die Insel wird so zu einem Ort ökologischer Reflexion, an dem das Gedicht die Bedingungen für ein anderes, weniger dominantes Verhältnis des Menschen zur Umwelt imaginiert.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Geschlecht als performanz? : eine analyse von Thomas Manns Der Tod in Venedig (1912) mit den theorien Judith Butlers</title>
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    <description>Title: Geschlecht als performanz? : eine analyse von Thomas Manns Der Tod in Venedig (1912) mit den theorien Judith Butlers
Abstract: Dieser Gedanke bildet einen theoretischen Ausgangspunkt für die vorliegende Untersuchung. Gegenstand dieser Bachelorarbeit ist die Analyse von Thomas Manns Novelle Der Tod in Venedig (1912) im Licht der Theorien Judith Butlers. In dieser Arbeit wird untersucht, wie die Novelle die Konstruktion von Geschlecht und die Verschiebung sexueller Identität thematisiert. Die Frage, inwiefern Geschlecht als performative Handlung verstanden werden kann und wie die heterosexuelle Matrix im Werk infrage gestellt wird, bildet den Kern der Analyse. Der Tod in Venedig stellt auf eine subtile Weise das traditionelle Verständnis von Männlichkeit und Sexualität in Frage und bietet einen tiefen Einblick in die Dekonstruktion von Aschenbachs Identität im Angesicht seiner Anziehung zu Tadzio. Durch die Betrachtung mit Hilfe von Judith Butlers Theorien, insbesondere der Performanztheorie und der heterosexuellen Matrix, wird die Novelle nicht nur als eine Erzählung von Leidenschaft und Verlangen gelesen, sondern auch als ein Werk, das das Geschlecht als soziale und performative Konstruktion darstellt. Es kann gezeigt werden, dass Manns Novelle traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit dekonstruiert und eine komplexe Auseinandersetzung mit Identität und Sexualität anregt, die auf Grundlage von Butlers Theorien verständlich gemacht werden kann. Das Ziel dieser Arbeit ist es also, die Bedeutung von Geschlecht in Der Tod in Venedig mit Hilfe der Theorien Judith Butlers zu entschlüsseln. Die Arbeitsmethode wird dabei auf eine interdisziplinäre Analyse zurückgreifen, die Sekundärliteratur und Gender-Theorie zusammenbringt, um die performativen Elemente und die Dekonstruktion der heterosexuellen Matrix in Manns Werk zu untersuchen. Zu Beginn wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, der das Konzept der heterosexuellen Matrix (Kapitel 2.1) und Butlers Performanztheorie (Kapitel 2.2) als Grundlagen der Analyse der Novelle in den Mittelpunkt stellt. Anschließend folgt der Hauptteil der Arbeit, der sich der Analyse von Der Tod in Venedig (1912) in Hinblick auf die Darstellung von Geschlecht widmet. Zunächst wird die Novelle historisch und entstehungsgeschichtlich eingeordnet (Kapitel 3.1) und die Bedeutung der Erzählperspektive&#xD;
für die Inszenierung von Geschlecht untersucht (Kapitel 3.2). Im Zentrum steht anschließend eine detaillierte Analyse der Geschlechterkonstruktionen unter Rückgriff auf Judith Butlers Theorie der Performativität (Kapitel 3.3). Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Figur Gustav von Aschenbach, dessen Inszenierung von Männlichkeit in mehreren Phasen betrachtet wird. Zudem werden weitere Figuren, die in Hinblick auf die Dekonstruktion traditioneller Geschlechtervorstellungen besonders bedeutsam sind, analysiert: die androgyne Darstellung Tadzios sowie einige der Todesboten – der Fremde, der Geck und der Gondoliere. Das Fazit kommt zusammenfassend auf die zentrale Fragestellung der Arbeit, inwiefern sich Thomas Manns Der Tod in Venedig mit den Theorien Judith Butlers lesen lässt, zurück.
Description: B.A. (Hons)(Melit.)</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Märchenhafte manipulation : wie der nationalsozialismus die Grimm’schen märchen für seine zwecken nutze</title>
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    <description>Title: Märchenhafte manipulation : wie der nationalsozialismus die Grimm’schen märchen für seine zwecken nutze
Abstract: „Es war einmal...“ – Kaum ein anderer Satz ruft bei so vielen Menschen sofort Erinnerungen wach. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene kennen und lieben die Geschichten, die mit diesen Worten beginnen. Sie wirken vertraut und scheinen universelle Moralvorstellungen über Gut und Böse zu erzählen. Nun was passiert, wenn aus diesen Moralvorstellungen Waffen der Pro-paganda werden? Diese Arbeit untersucht, wie die Märchen der Brüder Grimm im Nationalso-zialismus ideologisch umgedeutet und für politische Zwecke instrumentalisiert wurden. Im Mit-telpunkt steht dabei nicht nur die inhaltliche Veränderung der Märchen, es geht auch darum, dass ihnen bestimmte Bedeutungen gegeben wurden. Manche Figuren wurden somit zu Feind-bildern gemacht und andere zur Verkörperung des ,deutschen Ideals‘ erhoben.
Description: B.A. (Hons)(Melit.)</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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