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    <title>Mensch und Natur in Rainer Maria Rilkes Nordsee-Gedicht Die Insel</title>
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    <description>Title: Mensch und Natur in Rainer Maria Rilkes Nordsee-Gedicht Die Insel
Authors: Dautel, Katrin
Abstract: Der Beitrag analysiert Rainer Maria Rilkes dreiteiliges Gedicht Die Insel, veröffentlicht in der Sammlung Neue Gedichte (1907), aus ökokritischer Perspektive. Die Insel fungiert im Gedicht weniger als Symbol der Abgeschiedenheit oder Utopie, sondern vielmehr als konkreter Lebensraum, in dem das Verhältnis zwischen Mensch und Natur erfahrbar wird. Im Zentrum stehen die Inselbewohner innen, deren Alltag und Wahrnehmung die Spannungen zwischen natürlichen Prozessen und kultureller Ordnung reflektieren. Die Analyse macht deutlich, dass das Gedicht zentrale Konzepte der Ökokritik thematisiert, etwa die Kritik am Anthropozentrismus und die Anerkennung nicht-menschlicher Akteure. Natur erscheint nicht als bloße Kulisse oder Gegenüber des Menschen, sondern als eigenständig wirkmächtige Kraft. Das Verhältnis zwischen den Inselbewohner innen und ihrer Umwelt ist von Beobachtung, Verunsicherung und einem vorsichtigen Respekt geprägt. Die Darstellung betont ein dynamisches Wechselverhältnis, in dem kulturelle Deutungen und natürliche Prozesse miteinander verwoben sind. Die Insel wird so zu einem Ort ökologischer Reflexion, an dem das Gedicht die Bedingungen für ein anderes, weniger dominantes Verhältnis des Menschen zur Umwelt imaginiert.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Geschlecht als performanz? : eine analyse von Thomas Manns Der Tod in Venedig (1912) mit den theorien Judith Butlers</title>
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    <description>Title: Geschlecht als performanz? : eine analyse von Thomas Manns Der Tod in Venedig (1912) mit den theorien Judith Butlers
Abstract: Dieser Gedanke bildet einen theoretischen Ausgangspunkt für die vorliegende Untersuchung. Gegenstand dieser Bachelorarbeit ist die Analyse von Thomas Manns Novelle Der Tod in Venedig (1912) im Licht der Theorien Judith Butlers. In dieser Arbeit wird untersucht, wie die Novelle die Konstruktion von Geschlecht und die Verschiebung sexueller Identität thematisiert. Die Frage, inwiefern Geschlecht als performative Handlung verstanden werden kann und wie die heterosexuelle Matrix im Werk infrage gestellt wird, bildet den Kern der Analyse. Der Tod in Venedig stellt auf eine subtile Weise das traditionelle Verständnis von Männlichkeit und Sexualität in Frage und bietet einen tiefen Einblick in die Dekonstruktion von Aschenbachs Identität im Angesicht seiner Anziehung zu Tadzio. Durch die Betrachtung mit Hilfe von Judith Butlers Theorien, insbesondere der Performanztheorie und der heterosexuellen Matrix, wird die Novelle nicht nur als eine Erzählung von Leidenschaft und Verlangen gelesen, sondern auch als ein Werk, das das Geschlecht als soziale und performative Konstruktion darstellt. Es kann gezeigt werden, dass Manns Novelle traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit dekonstruiert und eine komplexe Auseinandersetzung mit Identität und Sexualität anregt, die auf Grundlage von Butlers Theorien verständlich gemacht werden kann. Das Ziel dieser Arbeit ist es also, die Bedeutung von Geschlecht in Der Tod in Venedig mit Hilfe der Theorien Judith Butlers zu entschlüsseln. Die Arbeitsmethode wird dabei auf eine interdisziplinäre Analyse zurückgreifen, die Sekundärliteratur und Gender-Theorie zusammenbringt, um die performativen Elemente und die Dekonstruktion der heterosexuellen Matrix in Manns Werk zu untersuchen. Zu Beginn wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, der das Konzept der heterosexuellen Matrix (Kapitel 2.1) und Butlers Performanztheorie (Kapitel 2.2) als Grundlagen der Analyse der Novelle in den Mittelpunkt stellt. Anschließend folgt der Hauptteil der Arbeit, der sich der Analyse von Der Tod in Venedig (1912) in Hinblick auf die Darstellung von Geschlecht widmet. Zunächst wird die Novelle historisch und entstehungsgeschichtlich eingeordnet (Kapitel 3.1) und die Bedeutung der Erzählperspektive&#xD;
für die Inszenierung von Geschlecht untersucht (Kapitel 3.2). Im Zentrum steht anschließend eine detaillierte Analyse der Geschlechterkonstruktionen unter Rückgriff auf Judith Butlers Theorie der Performativität (Kapitel 3.3). Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Figur Gustav von Aschenbach, dessen Inszenierung von Männlichkeit in mehreren Phasen betrachtet wird. Zudem werden weitere Figuren, die in Hinblick auf die Dekonstruktion traditioneller Geschlechtervorstellungen besonders bedeutsam sind, analysiert: die androgyne Darstellung Tadzios sowie einige der Todesboten – der Fremde, der Geck und der Gondoliere. Das Fazit kommt zusammenfassend auf die zentrale Fragestellung der Arbeit, inwiefern sich Thomas Manns Der Tod in Venedig mit den Theorien Judith Butlers lesen lässt, zurück.
Description: B.A. (Hons)(Melit.)</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Märchenhafte manipulation : wie der nationalsozialismus die Grimm’schen märchen für seine zwecken nutze</title>
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    <description>Title: Märchenhafte manipulation : wie der nationalsozialismus die Grimm’schen märchen für seine zwecken nutze
Abstract: „Es war einmal...“ – Kaum ein anderer Satz ruft bei so vielen Menschen sofort Erinnerungen wach. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene kennen und lieben die Geschichten, die mit diesen Worten beginnen. Sie wirken vertraut und scheinen universelle Moralvorstellungen über Gut und Böse zu erzählen. Nun was passiert, wenn aus diesen Moralvorstellungen Waffen der Pro-paganda werden? Diese Arbeit untersucht, wie die Märchen der Brüder Grimm im Nationalso-zialismus ideologisch umgedeutet und für politische Zwecke instrumentalisiert wurden. Im Mit-telpunkt steht dabei nicht nur die inhaltliche Veränderung der Märchen, es geht auch darum, dass ihnen bestimmte Bedeutungen gegeben wurden. Manche Figuren wurden somit zu Feind-bildern gemacht und andere zur Verkörperung des ,deutschen Ideals‘ erhoben.
Description: B.A. (Hons)(Melit.)</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Die darstellung der männerfiguren in ausgewählten märchen der Brüder Grimm</title>
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    <description>Title: Die darstellung der männerfiguren in ausgewählten märchen der Brüder Grimm
Abstract: Die Brüder Grimm, bestehend aus Jacob Ludwig Carl Grimm und Wilhelm Carl Grimm, waren bedeutende deutsche Philologen, Juristen und Märchensammler des 19. Jahrhunderts. (Hulatt 2023) Sie wurden im hessischen Hanau geboren. Nach ihrem Studium arbeiteten sie als Bibliothekare und Professoren an der Universität Göttingen. (Denecke 2025) Die Brüder Grimm spielten eine zentrale Rolle für die deutsche Literaturgeschichte, insbesondere durch ihre Sammlung und Bewahrung von Volksmärchen in den Kinder- und Hausmärchen, die auch heute noch ein fester Bestandteil der deutschen Kultur sind. Neben ihrer literarischen Bedeutung lieferten sie auch bedeutende Beiträge zur Sprachwissenschaft, insbesondere mit ihrem Deutschen Wörterbuch und Jacob Grimms Deutscher Grammatik, die die Entwicklung der vergleichenden Sprachwissenschaft vorantrieben. (Hulatt 2023) Als Vertreter der Romantik trugen sie zur Etablierung der Gattung der Volksmärchen bei und beeinflussten spätere literarische Strömungen wie den Realismus und Naturalismus. Ihr Werk, das über 200 Märchen wie Rapunzel, Hänsel und Gretel, Aschenputtel und Schneewittchen umfasst, hat die deutsche Literatur und Sprache dauerhaft beeinflusst. (Hulatt 2023) Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm wurden erstmals 1812 veröffentlicht. Mit Übersetzungen in mehr als 170 Sprachen haben sie einen bemerkenswerten weltweiten Erfolg erzielt. Die siebte Gesamtausgabe dieser Märchen, die noch zu Lebzeiten der Brüder Grimm erschien, wurde 1864 nach dem Tod der Brüder von Herman Grimm, dem Sohn von Wilhelm Grimm, neu bearbeitet. Diese Sammlung ist zu einem der bedeutendsten Werke der deutschen Kulturgeschichte geworden. Darüber hinaus ist sie eines der wichtigsten Werke, das 2005 in das UNESCO-Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen wurde. (Uther 2017: 6) Die Grimms glaubten, dass die Geschichten und ihre moralischen Lehren in mündlicher Tradition&#xD;
aus dem deutschen Volk stammten, und sie wollten sie erhalten, bevor die Märchen für immer verloren gingen. (Zipes 2015: 14) Die Kinder-und Hausmärchen beinhalten eine Vielzahl von Figuren, darunter Prinzen, Prinzessinnen, Hexen, Zwerge und magische Wesen. International bekannte Figuren sind zum Beispiel das Rotkäppchen, die sieben Zwerge, Rumpelstilzchen und die böse Stiefmutter. (Hulatt 2023) Als die Grimms die Märchen zum ersten Mal veröffentlichten, entsprachen sie fast genau dem, was die Geschichtenerzähler*innen ihnen erzählt hatten, aber die Brüder nahmen bei den Ausgaben, die sie im Laufe der Zeit herausgaben, mehrere Änderungen vor. Diese Änderungen waren ihre persönlichen Überarbeitungen, um die Geschichten an bestimmte soziale, moralische und pädagogische Standards anzupassen. (Uther 2017: 6f.)
Description: B.A. (Hons)(Melit.)</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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