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https://www.um.edu.mt/library/oar/handle/123456789/140614| Title: | Trauma und hoffnung : Holocaust-erfahrungen in Ruth Klügers Weiter Leben. Eine Jugend (1992) und Heather Morris’ The Tattooist of Auschwitz (2018) |
| Authors: | Micallef, Cristina (2025) |
| Keywords: | Holocaust, Jewish (1939-1945) World War, 1939-1945 World War, 1939-1945 -- Fiction Holocaust, Jewish (1939-1945) -- Fiction Ethics Human rights |
| Issue Date: | 2025 |
| Citation: | Micallef, C. (2025). Trauma und hoffnung: Holocaust-erfahrungen in Ruth Klügers Weiter Leben. Eine Jugend (1992) und Heather Morris’ The Tattooist of Auschwitz (2018) (Bachelor's dissertation). |
| Abstract: | Der Holocaust ist eines der bedeutendsten und schlimmsten Ereignisse der Menschheitsges-chichte. Er markiert eine Zeit des großen Leids und der systematischen Gewalt während des Zweiten Weltkriegs. Unter der Führung des NS-Regimes wurden sechs Millionen Jüdinnen und Juden sowie Millionen weitere Menschen aller Altersgruppen ermordet, weil sie aufgrund ihrer Religion, Herkunft, politischen Einstellung oder anderer Merkmale verfolgt wurden. Abgesehen von seiner historischen Bedeutung fordert der Holocaust auch heute noch eine ethische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen. Er erinnert an die Gefahren unkontrol-lierter Macht und an die Notwendigkeit moralischer Wachsamkeit gegenüber Hass und Fana-tismus. Daher ist der Holocaust auch in heutigen Debatten über Demokratie, Menschenrechte und kollektive Verantwortung immer noch von großer Bedeutung. Um die Erinnerung an dieses Verbrechen zu bewahren und die Wiederholung eines solchen Verbrechens zu verhindern, ha-ben viele Menschen, darunter auch Überlebende, zur Literatur gegriffen, um Zeugnis darüber abzulegen. Durch literarische Darstellungen werden die individuellen und kollektiven Trau-mata des Holocaust nicht nur dokumentiert, sondern auch auf emotionale und individuelle Weise vermittelt. Während historische Berichte wichtig sind, um die Fakten zu verstehen, er-möglichen persönliche Erzählungen und fiktive Texte mehr Empathie. Sie helfen Leser*innen, die Erlebnisse und die psychische Belastung solcher Erfahrungen besser nachzuvollziehen, was reine Fakten oft nicht leisten können. Neben der Darstellung von Gewalt und der unmenschli-chen Bedingungen, denen die Überlebenden ausgesetzt waren, beschäftigen sich Zeugnisse und literarische Werke auch mit Themen wie Widerstandskraft und Hoffnung. Sie geben einen wichtigen Einblick darin, wie Menschen mit großem Leid umgehen und es überstehen können. [...] |
| Description: | B.A. (Hons)(Melit.) |
| URI: | https://www.um.edu.mt/library/oar/handle/123456789/140614 |
| Appears in Collections: | Dissertations - FacArt - 2025 Dissertations - FacArtGer - 2025 |
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